Modulares Lernen

Wir nutzen für die Pflichtfächer Deutsch, Mathematik und Englisch die Methode des modularen Lernens. Modulares Lernen verstehen wir als „Baukastenlernen“, wobei ein Modul einem Baustein entspricht. Um die Idee des Systems in Mathematik und Deutsch für die Schüler/innen so greifbar wie möglich zu gestalten, befinden sich alle für ein System notwendigen „Bausteine“ bzw. Module in einem „Baukasten“ in Form von Karteikarten, Arbeitsblättern, haptischem Material, CDs und DVDs. Die Zusammensetzung der Baukasteninhalte orientiert sich an den vom Rahmenlehrplan vorgesehenen Leistungsniveaus und Kompetenzstufen der Klassenstufen 3 bis 10, damit die Jugendlichen eventuelle Wissenslücken aus der Grundschule schließen und gezielt auf den Mittleren Schulabschluss hinarbeiten können. Die Schüler/innen sollen sich beim Bearbeiten der Module nicht an ihrer tatsächlichen Klassenstufe orientieren, sondern nach ihren Fähigkeiten und ihrem Wissensstand richten.

Jede Gruppe arbeitet jeweils eine Woche im Deutschmodul, eine Woche im Mathemodul und eine Woche im Englischmodul. Damit ergibt sich ein Dreiwochenrhythmus, aus dem sich wiederum Folgen ableiten. Zum einen erfordert eine solche Arbeitsweise ein enges Zusammenarbeiten und gemeinsames Planen der Lehrer/innen, die dafür Sorge tragen, dass jedes Thema in einer Woche bzw. zehn Unterrichtseinheiten bearbeitet werden kann. Für die Schüler/innen ermöglicht ein solcher Rhythmus konzentrierte und in sich abgeschlossene Arbeitsphasen sowie die Umsetzung kurzfristiger Lernziele.