Wir sind jetzt Teil von „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“!

von Franziska Hülß (Kommentare: 0)

 

Seit Ende letzten Schuljahres ist Quinoa dank unserer Schülerinnen und Schüler Teil der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Initiative bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an der Schule mitzugestalten, indem sie eigenständig Projekte entwickeln, die sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt richten. Wie die Schüler*innen darauf gekommen sind, was man machen muss, um Teil des Projekts zu werden und was sie in Zukunft vorhaben, das erklärt M. aus der 9. Klasse im Interview.

 
Interviewerin: Hallo. Ich wollte dir gern ein paar Fragen stellen zu „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Du bist einer der Schüler, die sich darum kümmern, richtig?
M.: Ja, ich und noch ein paar andere Leute aus meiner Klasse.
I: Wie seid Ihr darauf gekommen, bei dem Projekt mitzumachen?
M.: Im IKL-Unterricht (Interkulturelles Lernen) hat unser Lehrer uns davon erzählt. Wir sollten zu Hause und im Unterricht recherchieren und uns über das Projekt informieren. Einige von uns fanden es gut und dann haben wir angefangen.
I.: Warum fandet Ihr das Projekt gut?
M.: Es geht um verschiedene Sachen: Dass die Schule gewaltfrei ist zum Beispiel und dass man niemanden rassistisch beleidigt. An meiner Grundschule war das schlimm, deswegen setze ich mich dafür ein, dass es an der Quinoa-Schule anders ist.
I.: Was musstet ihr alles machen? Was waren die ersten Schritte?
M.: Also zuerst mussten wir Unterschriften in der Schule sammeln von den Schülerinnen und Schülern, von den Lehrkräften und allen anderen Mitarbeitenden, die das Projekt gut finden. Wir haben auch Plakate drüber erstellt und Arbeitsblätter bearbeitet. Dann haben wir es noch der anderen Klasse vorgestellt, damit die auch wissen, worum es geht.
I.: Warum habt ihr Yigit Muk als Paten ausgesucht?
M.: Wir hatten E-Mails an verschiedene Prominente geschickt, die wir gefragt haben, ob sie unser Pate werden. Yigit Muk war schon mal bei uns in der Schule und er hat selbst Erfahrung mit Rassismus gemacht an seiner alten Schule. Deswegen haben wir uns gefreut, dass er zugesagt hat.
I.: Und wie geht es jetzt weiter?
M.: Wir haben schon mal mit unserem Lehrer darüber gesprochen und wir wollen auf jeden Fall was mit allen Klassen zusammen machen, ein Projekt für die ganze Schule.
I.: Dann sind wir mal gespannt. Danke für die Einblicke!

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